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HFBK

Seminarplan

Seminare Pepe Danquart Wintersemester 2015/2016:

Einzelgespräch/Projektbetreuung
Mo 10.00  –19.00 , Raum E.04 Fi
Termin nach Vereinbarung per E-Mail an bernd.schoch@hfbk-hamburg.de

Gruppenkorrektur
Di 15.00  – 19.00 , Raum E.0 4 Fi
Termine werden per Aushang    /   E-Mail-Verteiler bekannt gegeben.

Chris Marker – Heimatforscher im Fremdland
Di 10.00  – 15.00 , Kino Fi
»Der Pfeil hat sowenig ein Ziel, wie das Leben eines hat: was zählt, ist die Höflichkeit gegenüber dem Bogen.« Geschrieben hat dies Chris Marker (geboren 1921
als Christian Hippolyte François Georges Bouche-Villeneuve), der 2012 in Paris verstarb und über den der Filmtheoretiker Roy Armes sagte: »Marker ist nicht klassifizierbar, weil er einzig ist... das französische Kino hat seine Dramatiker und seine Poeten, seine Techniker und seine Autobiographen, aber es hat nur einen
einzigen wahren Essayisten: Chris Marker.«

»Marker war immer ein Mann für die Ränder. Ein Dokumentarist, der sich nach dem Fiktionalen streckte. Ein Fotograf, der das schriftliche Kommentieren seiner
Aufnahmen nicht lassen konnte. Ein Asienreisender, der insbesondere Japan mit der Seele suchte, aber in einem ewigen Transitraum stecken blieb. Ein Mythomane mit aufklärerischen Interessen. Und ein Erinnerungskünstler, der sich in der virtuellen Welt von ›Second Life‹ einrichtete. Die lange Liste seiner Aktivitäten verkürzte er am liebsten zum Begriff des bricoleur, des Bastlers.« Gregor Dotzauer

So gesehen wird unser Seminar zum Bastlerzimmer.

Kompilationsfilm / ARBEIT
Di 16.00  – 18.00, Kino Fi
Abschluss des dreisemestrigen Seminars. Fertigstellung der begonnen Projekte zum Thema »Arbeit«.
Nur für Teilnehmer aus dem SoSe.

Duisburger Filmwoche 2015
(Danquart / Schoch)
02.  –  08.   11.   2015
Die Duisburger Filmwoche ist das Festival des deutschsprachigen Dokumentarfilms und bietet darüber hinaus einen Einblick in die »theoretische Welt der
Wirklichkeitsabbildung«. Mehr ein Kolloquium, als ein Festival. Jeder vorgestellte Film wird anschließend in vorbereiteter Moderation mit dem Publikum diskutiert.
Außerdem ein Ort, wo die Dokumentarfilmer auf Produzenten und Redakteure dieses Genres treffen und sich all-abendlich mit KollegInnen austauschen können.
Weiterhin wird für die teilnehmenden Studierenden eine Masterclass renomierter Filmemacher angeboten.
Anmeldung nicht mehr möglich.

Seminare Pepe Danquart Sommersemester 2015:

Einzelgespräch/Projektbetreuung
Mo 10.00 –19.00, Raum E.04 Fi
Nach Terminvereinbarung mit Bernd Schoch (bernd.schoch@hfbk-hamburg.de).

Gruppenkorrektur
Di 15.00 –19.00, Raum E.04 Fi
Termine werden per Aushang /E-Mail-Verteiler bekannt gegeben.

Filme der Einfachheit – Das rumänische Kino nach 2000
Di 10.00 –15.00, Kino Fi
Es dauerte ca 10 Jahre nach 1989 ehe sich das rumänische Kino auf der Weltkarte der Kinematographie nachhaltig in Szene setzte. Die wichtigsten Akteure dieser realistischen Spielart sind die inzwischen vielfach ausgezeichneten Razvan Radulescu, Christi Puiu, Christian Mungiu und Corneliu Porumboiu. Die »neue Welle« des rumänischen Kinos zeichnet sich zuallererst durch Genauigkeit in der Erzählung aus; einer dokumentarischen Ästhetik,oftmals mit Handkamera und in langen Einstellungen gefilmt. Im Seminar versuchen wir uns anhand der Filme und Gäste einen historischen Überblick über das Filmschaffen in diesem postkommunistischen Land zu verschaffen und nehmen eine Analyse der Ästhetik dieser Filme vor.

Kompilationsfilm / ARBEIT
Di 10.00 –15.00, Kino Fi
Fortführung des Seminar aus dem WS. Nachdem wir uns im letzten Semester gemeinsam auf das Sujet ARBEIT geeinigt haben, setzen wir dieses nun in die Praxis um. Anhand von Beispielen aus der Filmgeschichte und eigenen Überlegungen zu kugelförmiger Dramaturgie und kaleidoskopischem Film erarbeiten wir ein Konzept und versuchen diesem Subgenre in einer praktischen Übung eine neue Ebene hinzuzufügen.
Nur für Teilnehmer aus dem WiSe.
Zu Gast bei Danquart/ Schoch: Werner Ruzicka
13. 04. – 16. 04. 15, 11.00 – 17.00, Kino Fi, Büro Danquart
Beginn 13. 04. 2015, Büro Danquart

Ausser(halb) / Inner(halb)
Es soll untersucht werden, welche Kräfte im und auf das dokumentarische Bild wirken. Neben den Arrangements der Dinge und Körper im Kader selbst haben vor allem die Bewegungen/Fluchten in das Aussen, das Jenseits des Bildes antizipative Bedeutung und eröffnen somit Narrationen und Dramaturgien einer ›zweiten Wirklichkeit‹.
Als Gegenbewegung könnte man die ›innere Montage‹ beschreiben, die Staffelung der Objekte in die ›Tiefe des Bildes‹, welche sich besonders im Hyperrealismus des Digitalen materialisiert. Die Welt als ‚›Wimmelbild‹, sozusagen. aber wie liest man es?
In jeder Lesart natürlich stellt sich die Frage nach den Ausgängen: Wo, bitte, geht es weiter? Mit Hilfe vieler Filme und mancher Ausschnitte aus dem dokumentarischen Fundus. 

12. Dokumentarfilmwoche Hamburg – Danquart/Schoch
08. 04. – 12. 04. 2015, Kinos: Metropolis, 3001, Lichtmess, B-Movie
Die Dokumentarfilmwoche Hamburg zeigt seit 2003 internationale Dokumentarfilme ohne den Blick auch auf die kleinen regionalen Produktionen zu verlieren. Darüber hinaus werden jedes Jahr bewusst auch Filme ausgewählt, die ohne Fördermittel und Fernsehsender entstehen.Wie bereits in den letzten Jahren geschehen, werden auch in diesem Jahr wieder einige HFBK-Produktionen an der Dokumentarfilmwoche teilnehmen. Weiterhin wird es eine Kooperation bezüglich der diesjährigen Retrospektive, die Chantal Ackermann gewidmet ist, geben.

Seminare Pepe Danquart Wintersemester 2014/15:

Einzelgespräch/Projektbetreuung
Mo 10.00 –19.00 , Raum E.04 Fi
Nach Terminvereinbarung mit Bernd Schoch (bernd.schoch@hfbk-hamburg.de).

Gruppenkorrektur
Di 15.00 – 19.00 , Raum E.0 4 Fi
Termine werden per Aushang / E-Mail-Verteiler bekannt gegeben.

Filmverlag der Autoren
Di 10.00 – 15.00 , Kino Fi
(im Wechsel mit dem Seminar Kompilationsfilm – siehe unten)
Nach dem Vorbild des »Verlags der Autoren« und dem historischen Modell der »United Artists« gründeten 1971 insgesamt 24 Filmemacher in München den genossenschaftlich organisierten »Filmverlag der Autoren«, der Produktion, Rechteverwertung und Vertrieb der eigenen Filme organisieren sollte. Zu den 20 Gründern rechneten viele Leitfiguren des Neuen deutschen Films wie Hark Bohm, Rainer Werner Fassbinder, Hans W. Geissendörfer, Peter Lilienthal,Thomas Schamoni und Wim Wenders. Der Filmverlag war ein Selbsthilfeschritt, um sich von den großen Produktionsgesellschaften abzusetzen und eigene künstlerische und politische Interessen gegen die Filmindustrie durchsetzen zu können. (Lexi - kon der Filmbegriffe) Im Interesse des Seminars stehen neben den bekannten auch die unbekannteren Autoren und Regisseuren, wie, Hans Noever, Pete Ariel, Uwe Brandner, oder Volker Vogeler. Damals ein Aufbruch weg vom überalterten »Mainstreamkino« durch junge Filmrebellen. Heute so aktuell wie Damals! Gäste werden erwartet.
Beginn der Seminare per Mailverteiler (bernd.schoch@hfbk-hamburg.de) und Aushang

Kompilationsfilm
Di 10.00 – 15.00, Kino Fi
(im Wechsel mit dem Seminar Filmverlag der Autoren – siehe oben) In einem ersten Schritt setzen wir uns gemeinsam mit den unterschiedlichen Formen gemeinschaftlichen Film – Erzählens auseinander, um in den kommenden Semestern in einer praktischen Übung unser erworbenes Wissen über kaleidosko - pische Filme, kugelförmige Dramaturgie und Kollektive der Gegenöffentlichkeit anzuwenden. Anhand von Beispielen aus der Filmgeschichte erarbeiten wir unser eigenes Konzept und versuchen diesem Subgenre eine neue Ebene hinzuzu - fügen. Dieses vorbereitende Seminar ist Voraussetzung für die Teilnahme der darauf aufbauenden praktischen Übung in den folgenden Semestern.
Beginn der Seminare per Mailverteiler (bernd.schoch@hfbk-hamburg.de) und Aushang

Duisburger Filmwoche 2014
Danquart / Schoch
03. 11. 2014 – 09. 11. 2014
Die Duisburger Filmwoche ist das Festival des deutschsprachigen Dokumen - tarfilms und bietet darüber hinaus einen Einblick in die »theoretische Welt der Wirklichkeitsabbildung«. Mehr ein Kolloquium, als ein Festival. Jeder vorgestellte Film wird anschließend in vorbereiteter Moderation mit dem Publikum diskutiert. Außerdem ein Ort, wo die Dokumentarfilmer auf Produzenten und Redakteure dieses Genres treffen und sich all-abendlich mit KollegInnen austauschen können. Weiterhin wird für die teilnehmenden Studierenden eine Masterclass renomierter Filmemacher angeboten.
Keine Anmeldung mehr möglich.

Seminare Pepe Danquart SS2013:

 
Feel Bad Movies. Blick in Abgründe.
Di 10.00–15.00, Kino Fi
Der österreichische Autorenfilm nach der Jahrtausendwende. Seit einem Jahrzehnt hat sich ein neuer AutorInnenfilm entwickelt, der nicht vor menschlichen Abgründen zurückschreckt. In ihren Filmen dringen die AutorInnen in die Privatsphäre der Menschen ein und zeigen auch deren hässliche Seiten. KritikerInnen werfen ihnen vor, sie stellen die Menschen bloss und missbrauchen sie für ihre
Zwecke. Andere lobten ihren furchtlosen Blick in die alltägliche Hölle. Die Rede
ist von Österreichern, Ulrich Seidl, Michael Glawogger, Michael Hanecke, Barbara
Albert u.v.a.m.
Ihre Filme werden weltweit gezeigt, gewinnen internationale Preise – und doch kennt das breite, manchmal auch das sachkundige Publikum ihre (dokumentarischen) Filme nicht. Auch muß die Frage erlaubt sein, warum diese innovativen Grenzformen der Genres, die Offenheit gegenüber dem häßlichen Wehtun, warum dieser Mut beim Hinschauen nicht in schweizer oder deutschen Filmen zu finden ist.
Wir werden mit vielen filmischen Beispielen, wie Werner Herzog meinte, in diese
alltägliche Hölle schauen und am Ende des Seminars einige herausragende
Macher dieser Filme (angefragt sind Seidl, Glawogger, Wolfgang Thaler DOP, Albert) zu einer intensiven Kompaktveranstaltung bei uns haben.
Voraussetzung zur Teilnahme an der Kompaktveranstaltung ist der regelmäßige
Besuch des Seminars und eine Anmeldung via Akin Sipal (akin.sipal@web.de).
 
Redende Köpfe und Stumme Räume (Danquart/Schoch)
15.04.–19.04.2013, 11.00–16.00, Kino Fi / Dietze Hörsaal/ Büro Danquart
Gast Werner Ružicska
›Talking Heads‹ – immer noch und nicht ohne Grund ein Kampfbegriff im dokumentarischen Diskurs. Übersehen wird dabei gerne, dass essentielle Kategorien des Dokumentarischen – wie z.B. Bericht, Zeugenschaft und Bekenntnis – im Medium der Sprache repräsentiert sind.
In diesem Seminar soll untersucht werden, wie sich die Stimmen und Körper, die
Gesten und Gebärden zu den filmischen Räumen, in denen sie arrangiert sind,
verhalten – und von ihnen bestimmt sind. 
 
Biografie Werner Ružicˇ ska: 1947 geboren. Studium der Germanistik, Philosophie und Sozialwissenschaften in Bochum, ehe er 1974 Leiter der kommunalen Filmarbeit in Bochum wurde. Neben verschiedenen Arbeiten für Fernsehen und Theater wirkte Ružicˇ ska zwischen 1978
und 1982 am dokumentarischen Langzeitprojekt »Prosper/Ebel – Eine Zeche und ihre Siedlung« als Regisseur und Produktionsleiter mit. Seit 1985 leitet er die Duisburger Filmwoche, das Festival für den deutschsprachigen Dokumentarfilm.
 
9. Dokfilmwoche Hamburg (Danquart/Schoch)
10.04.–14.04.2013, Kinos: Metropolis, 3001, Lichtmess, B-Movie
Die Dokumentarfilmwoche Hamburg zeigt seit 2003 internationale Dokumentarfilme ohne den Blick auch auf die kleinen regionalen Produktionen zu verlieren. Darüber hinaus werden jedes Jahr bewusst auch Filme ausgewählt, die ohne Fördermittel und Fernsehsender entstehen.
 
Farbe im Film (Danquart/Schoch)
3 Tage, Kino Fi, Termin wird noch bekannt gegeben
Gast Michael Girke; gemeinsam mit Robert Bramkamp
»Mit der Farbe im Film«, schrieb Frieda Grafe, eine der profiliertesten Filmkritikerinnen Deutschlands, »gab es immer Scherereien. Sie war mit dem bloßen Wiedergaberealismus des Kinos schwer in Einklang zu bringen. Sie machte den Bildern eine Aura. Sie war ein Wahrnehmungsluxus.« Mit ein Grund, warum Farbe im Gegensatz zu vielen anderen Aspekten des Films auch in der Theorie ein randständiges Dasein fristet, ist, dass es ihr gegenüber Vorurteile gibt: immer wieder
in der Geschichte unserer Kulturen wurde Farbe mit fremden, femininen, schwulen, primitiven, vulgären, pathologischen Kontexten assoziiert, als oberflächlich, kosmetisch, unecht entwertet. 
Das Seminar soll einerseits in das Thema einführen, andererseits anhand konkreter Filmbeispiele die Wahrnehmung für unterschiedlichste künstlerische Arten schärfen, Farben in Filmen einzusetzen, mit ihnen zu erzählen und zu verweisen, Verbindungen mit der Filmgeschichte herzustellen. Positionen aus der Kunst- und Filmgeschichte werden in einer Einführung vorgestellt, Filme aus der Vergangenheit und Gegenwart in Gesprächen mit den Studierenden erschlossen, die Wichtigkeit der Dimension Farbe so sichtbar gemacht. 
 
Biografie Michael Girke: Autor, Filmkritiker, Kurator; schreibt für DEUTSCHLAN-FUNK
, FILM-DIENST, DER FREITAG, KONKRET, KOLIK-FILM, SHOMINGEKI; kuratierte u.a. »Heimat zwischen Gestern und Morgen« im FILMMUSEUM DÜSSELDORF; Buchbeiträge, zuletzt in: Volko Kamensky und Julian Rohrhuber (Hrsg.)

»Ton. Texte zur Akustik im Dokumentarfilm«

Einzelgespräche und Projektbetreuung
Mo 10.00 - 19.00, Raum 04 Fi
Nach Terminvereinbarung mit Bernd Schoch (bernd.schoch@hfbk-hamburg.de)


Gruppenkorrektur Danquart/Schoch
Di 15.00 - 19.00, Raum 04 Fi
Die Termine werden per Aushang/E-Mail-Verteiler bekanntgegeben.

Seminare Pepe Danquart SS2012:

Von wegen dummes Huhn
Ein gastrosophisches Seminar für Hirn und Wanst
Di 10.00 - 15.00, Kino Fi
Betrachtet man wie Peter Kubelka (Avantgarde-Filmemacher) Kochen als bildende Kunst, ist Film das ideale Medium seiner Darstellung.
Kochen und Essen im Film sind symbolische Bedeutungsträger für die Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen, von Leidenschaft, absonderlichen Charakteren und oft gesellschaftlicher Entwicklungen oder Ideologien. Der Film nähert sich diesem Phänomen der Zusammenhänge zwischen Ernährung, Kultur und Gesellschaft ganz unterschiedlich: mal dokumentarisch („Mondovino“), mal satirisch („Eat the Rich“), mal anthropologisch („Tampopo“), symbolisch („The Cook the Thief His Wife & Her
Lover“) oder amüsant philosophisch („Mein Essen mit André“). Ein Koch verändert Rohes auf der Basis von Rezepten in geschmacklich und stofflich andere Substanzen, wir nennen das Ergebnis Gerichte. So wollen wir es im Seminar auch halten. Praktisch Häuptlinge am eigenen Herd. Es werden Filme geschaut, Gerichte gekocht, Kochbücher vorgestellt, es wird in Küchen gefilmt, gegessen und anderen Meistern zugehört.
Guten Appetit!


Zu Gast bei Danquart/Schoch: Werner Ružicka
Termin: 16.04 - 18.04.2012
11.00 - 16.00, Kino Fi, Dietze Hörsaal, Büro Danquart
Occupy Reality – Die Bewegungen von Tahrir-Platz über Stuttgart 21 bis zu den Occupy-Aktionen machen deutlich, dass dem „Raum“ sowohl  topografisch wie politisch neue Bedeutungen zukommen. Bemerkenswert auch, wie extensiv das Geschehen mit Handy-Kameras etc. dokumentiert ist.
Der Raum als dokumentarisches Dispositiv: Dem soll in diesem Kurs nachgegangen werden. Nicht nur anhand einschlägiger Filme, sondern auch anderer Beispiele, die den Dokumentarfilm als Vermesser von Wirklichkeit zeigen, als bewegte Raumskulptur. Im Raume liest sich die Zeit.
Werner Ružicka, 1947 geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Sozialwissenschaften in Bochum, ehe er 1974 Leiter der kommunalen Filmarbeit in Bochum wurde. Neben verschiedenen Arbeiten für Fernsehen und Theater wirkte Ružicka zwischen 1978 und 1982 am dokumentarischen Langzeitprojekt „Prosper/Ebel – Eine Zeche und ihre Siedlung“ als Regisseur und Produktionsleiter mit.
Seit 1985 leitet er die Duisburger Filmwoche, das Festival für den deutschsprachigen Dokumentarfilm. Außerdem leitete er beim Goethe-Institut Seminare zum Dokumentarfilm und ging Lehraufträgen u.a. an der HFF München und HfG Karlsruhe nach.


9. Dokfilmwoche Hamburg 10.04. - 15.04.2012 – Danquart / Schoch
Kinos: Metropolis, 3001, Lichtmess, B-Movie
Die Dokumentarfilmwoche Hamburg zeigt seit 2004 internationale Dokumentarfilme, ohne den Blick auch auf die kleinen regionalen Produktionen zu verlieren. Darüber hinaus werden jedes Jahr bewusst auch Filme ausgewählt, die ohne Fördermittel und Fernsehsender entstehen.
In diesem Jahr mit einigen HFBK-Produktionen und einer Retrospektive über Thomas Harlan.


Zu Gast bei Danquart/Schoch: Christoph Hübner
Der Körper der Sprache im Film

Fr 13.04.2012, 11.00 -16.00, Kino Fi
Am Beispiel von Filmen wie „Thomas Harlan – Wandersplitter“, „Lebens-Geschichte des Bergarbeiters Alfons S.“ oder der Serie „Dokumentarisch Arbeiten” sprechen wir über: die Bedeutung des Anfangs, wie Sprache zur Handlung wird, die Qualität der Pause, das Beiläufige, Improvisation und die Fähigkeit der Resonanz.
Biografisches zu Christoph Hübner:
Geboren 1948 in Heidelberg, Abitur in Hamburg. Jurastudium in Heidelberg. 1971 Studium an der HFF Hochschule für Fernsehen und Film München.
Von 1975 bis 1978 hatte Hübner eine Professor an der Filmklasse der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg inne. Seit 1975 ist Christoph Hübner zudem als Regisseur und Produzent tätig.
1978 wechselte er ins Ruhrgebiet, dort Gründung des RuhrFilmZentrums und der Christoph Hübner Filmproduktion. Schwerpunkte seiner Filme: Lebensgeschichten, das Ruhrgebiet, Künstler, das Filmemachen – oft in Zyklen. Die Filme, die zumeist in Zusammenarbeit mit Gabriele Voss entstehen, werden im Fernsehen, aber auch im Kino gezeigt. Sie erhalten internationale Aufmerksamkeit und zahlreiche Preise, darunter den Adolf-Grimme-Preis, den Jugendfilmpreis Oberhausen, den Wittener Kunstpreis und den Spezial Award FFA Paris.
In Zusammenarbeit mit der Dokfilmwoche Hamburg, in deren diesjähriger Retrospektive das Werk des im letzten Jahr verstorbenen Thomas Harlan vorgestellt wird (u.a. eine vierstündige Version von Hübners Film „Wandersplitter“).


Zu Gast bei Danquart/Schoch: Thomas Plenert
Licht, Handkamera und die Cadrage
Praktisches Kameraseminar
11.06. - 15. 06.2012
Thomas Plenert, geboren 1951 in Nauen, studierte zunächst an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam sowie der renommierten Filmhochschule in Lodz, Polen. Mit seiner Kameraarbeit bei hoch gelobten Dokumentarfilmen wie Jürgen Böttchers „Rangierer“ und „Die Mauer“ machte er sich sehr schnell einen Namen als einer der versiertesten Kameramänner des deutschen Kinos.

Einzelgespräche und Projektbetreuung
Mo 10.00 - 19.00, Raum 04 Fi
Nach Terminvereinbarung mit Bernd Schoch (bschoch71@web.de)


Gruppenkorrektur Danquart/Schoch
Di 15.00 - 19.00, Raum 04 Fi
Die Termine werden per Aushang/E-Mail-Verteiler bekanntgegeben.


Seminare Pepe Danquart WS2011/2012:

Ekstase der Wahrheit II
Di 11.00 - 15.00, Kino Fi, 14-tägig
Werner Herzog und seine (fiktionalen) Dokumentarfilme Herzog bekundet nicht nur kein Interesse an wörtlicher Wahrheit, er verachtet sie. Cinéma vérité, die Kunst, eine enteilende Wahrheit mit der Handkamera einzufangen, fertigt er als „Buchhalterwahrheit“ ab. Das Gegenteil von „Buchhalterwahrheit“ ist für Herzog „ekstatische Wahrheit“, denn einzig durch Erfindung und Erdichtung und Inszenierung ist eine intensivere Ebene von Wahrheit zu erreichen, die anders nicht zu finden wäre“. Das gelingt ihm als kinematografischem Betörer derart, dass seine Dokumentarfilme sogar als Fiktionen funktionieren.
Aber er benutzt die Erfindung nicht, um Wahrheit zu verfälschen, sondern um sie zu schärfen, zu erhöhen, lebendiger zu machen. Zu seinen bevorzugten Methoden gehört es, für seine Charaktere Träume oder Visionen zu erfinden, die sie nie hatten, die aber trotzdem wahr klingen, weil sie den Charakteren entsprechen. Damit sind wir auch bei seinen Spielfilmen, die wir in der Weiterführung des Seminars vom Sommersemester mit einbeziehen werden, um herauszufinden, wer sie denn wirklich sind, die Helden in Herzogs Filmen. Das Seminar baut auf die Erkenntnisse des vergangenen Semesters auf.
Beginn: 11.10.2011


Halt auf freier Strecke – zwei Tage mit dem Kameramann Michael Hammon

2 Tage, Januar 2012 (genauer Termin tba), Kino Fi
Michael Hammon, geboren am 3. März 1955 in Johannesburg (Südafrika), studierte an der Kunstakademie von Kapstadt Malerei und Fotografie und von 1985 bis 1991 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Für die Regie bei „Wheels and Deals“ (1991) wurde er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet, mehrfach preisgekrönt wurde auch der Dokumentarfilm „Hillbrow Kids“ (1999) über südafrikanische Straßenkinder, den er gemeinsam mit Jacqueline Görgen realisierte.
Als Kameramann fiel Hammon durch seine dokumentarischen Arbeiten für Pepe Danquart auf, zum Beispiel „Nach Saison“ (Deutscher Kamerapreis 1998) über Mostar nach dem jugoslawischen Krieg und die Sportdokumentationen „Heimspiel“ (2000) und „Höllentour“ (2004), in dem er die Tour de France in spektakulären Bildern festhielt. Er fotografierte für Eoin Moore, Detlev Buck sowie mehrere Filme von Andreas Dresen, etwa „Die Polizistin“ (Deutscher Kamerapreis und Grimme-Preis 2001), „Willenbrock“ (2005), für den er eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis 2006 erhielt, und zuletzt „Halt auf freier Strecke“, der dieses Jahr in Cannes Furore machte (filmportal.de). Seit einigen Jahren leitet er auch die Kameraabteilung der HFF in Potsdam.
Mit ihm wollen wir zwei Tage lang über seine dokumentarische Kamera in Spielfilmen und seine inszenierte Kameraarbeit bei dokumentarischen Projekten anhand von Beispielen und im offenen Gespräch diskutieren.


Duisburger Filmwoche 2011 (07.11. – 13.11.2011) – Danquart/Schoch

Die Duisburger Filmwoche ist das Festival des deutschsprachigen Dokumentarfilms und bietet darüber hinaus einen Einblick in die „theoretische Welt der Wirklichkeitsabbildung“. Mehr ein Kolloquium als ein Festival. Jeder vorgestellte Film wird anschließend in vorbereiteter Moderation mit dem Publikum diskutiert. Außerdem ein Ort, wo die Dokumentarfilmer auf Produzenten und Redakteure dieses Genres treffen und sich allabendlich mit KollegInnen austauschen können. Weiterhin wird für die teilnehmenden Studierenden eine Masterclass renommierter Filmemacher angeboten. Keine Anmeldung mehr möglich.


Einzelgespräche und Projektbetreuung
Mo 16.00 - 22.00, Raum 04 Fi
Di 16.00 - 22.00, Raum 04 Fi
Nach Terminvereinbarung mit Bernd Schoch: bschoch71@web.de


Gruppenkorrektur Danquart/Schoch
Mo 11.00 - 15.00, Raum 04 Fi
Gemeinsam mit Bernd Schoch
Die Termine werden per Aushang/E-Mail-Verteiler bekanntgegeben.


Seminare Pepe Danquart SS2011:

Ekstase der Wahrheit
Werner Herzog und seine (fiktionalen) Dokumentarfilme

10 - 15 Uhr 14tägig, Kino Finkenau Beginn: 12.10.2010

Herzog bekundet nicht nur kein Interesse an wörtlicher Wahrheit, er verachtet sie. Cinéma vérité, die Kunst, eine enteilende Wahrheit mit der Handkamera einzufangen, fertigt er als «Buchhalterwahrheit» ab. Das Gegenteil von «Buchhalterwahrheit» ist für Herzog «ekstatische Wahrheit», denn einzig durch Erfindung und Erdichtung und Inszenierung ist eine intensivere Ebene von Wahrheit zu erreichen, die anders nicht zu finden wäre». Das gelingt ihm als kinematografischer Betörer derart, dass seine Dokumentarfilme sogar als Fiktionen funktionieren.

Aber er benützt die Erfindung nicht, um Wahrheit zu verfälschen, sondern, um sie zu schärfen, zu erhöhen, lebendiger zu machen. Zu seinen bevorzugten Methoden gehört es, für seine Charaktere Träume oder Visionen zu erfinden, die sie nie hatten, die aber trotzdem wahr klingen, weil sie den Charakteren entsprechen. Und in gewisser Weise sind die Hauptfiguren in seinen Filmen, ob Spiel- oder Dokumentarfilm, alle Variationen von Herzog selber.

Dies werden wir anhand seiner zahlreichen Dokumentarfilme, die er bis heute drehte, analysieren und in Synthese zum „Direct Cinema“ diskutieren.


Werner Ruzicka zu Gast bei Danquart/ Schoch
Film und Unbegrifflichkeit
Blockseminar 3 Tage, Termin tba. Kino Finkenau


Einzelgespräche/Projektbetreuung Danquart
Montags 11-17 Uhr Raum04/Finkenau
nach Terminvereinbarung mit Bernd Schoch (bschoch71@web.de)


Gruppenkorrektur Danquart/Schoch
Montags 11-15 Raum04/Finkenau
Die Termine werden per Aushang/Email Verteiler bekannt gegeben


8. Dokfilmwoche Hamburg - Danquart / Schoch
06.04. -10.04.2010 Kinos: Metropolis, 3001, Lichtmess,B Movie

Die Dokumentarfilmwoche Hamburg zeigt seit 2004 internationale Dokumentarfilme ohne den Blick auch auf die kleinen regionalen Produktionen zu verlieren. Darüber hinaus werden jedes Jahr bewusst auch Filme ausgewählt, die ohne Fördermittel und Fernsehsender entstehen. Einfache Camcorderfilme, aber ebenso Dokumentarfilm-Klassiker in einer Retrospektive über Gisela Tuchtenhagen.


Seminare Pepe Danquart WS 2010/2011:

Duisburger Filmwoche 2010 (1. -7.11.2010) Danquart / Schoch

Die Duisburger Filmwoche ist das Festival des deutschsprachigen Dokumentarfilms und bietet darüber hinaus einen Einblick in die „theoretische Welt der Wirklichkeitsabbildung“. Mehr ein Kolloquium, als ein Festival. Jeder vorgestellte Film wird anschliessend in vorbereiteter Moderation mit dem Publikum diskutiert. Außerdem ein Ort, wo die Dokumentarfilmer auf Produzenten und Redakteure dieses Genres treffen und sich all- abendlich mit KollegInnen austauschen können. Weiterhin wird für die teilnehmenden Studierenden eine Masterclass renomierter Filmemacher angeboten. Keine Anmeldung mehr möglich.


Sick of goodbyes
Die Filme von Robert Frank Teil II - Pepe Danquart

Di. 10 - 15 Uhr 14tägig, Kino Finkenau

Die meist kurzen Filme Franks changieren zwischen Spiel- und Dokumentarfilm, es gibt keine ästhetische Kontinuität. Jeder ist anders, überraschend, spontan und direkt im Ausdruck. Viele haben, wie auch seine späteren Fotografien, einen deutlichen Bezug zum eigenen Leben.
Eine Seminar-Reise entlang seiner Filme, die eine Mischung sind aus realer Darstellung, dem erzählerischen Potential von fotographischen Sequenzen und der visuellen Poesie des Alltagslebens.
Weiterführung des Seminars aus dem SS2010.


Just be yourself! Which self?
John Cassavetes und seine Filme
Di. 10 - 15 Uhr 14tägig, Kino Finkenau Beginn: 12.10.2010

Als direkter Übergang vom Werk seines Zeitgenossen Robert Frank (mit dessen Filmen/Videos in den 70iger und 80iger Jahren wir uns in den ersten Seminarstunden noch beschäftigen) werden wir uns dem anderen geistigen Vater des amerikanischen Independentfilms zuwenden: John Cassavettes. Der eigenwillige und innovative Einzelgänger, der mit bewegter Handkamera, gelegentlichen Unschärfen, an Originalschauplätzen mit Laien Geschichten erzählte, die das amerikanischen Hollywoodkino konterkarierte. „Ich mache gerne schwierige Filme, bei denen die Leute schreiend rauslaufen. Ich bin schließlich nicht in der Unterhaltungsbranche (John Cassavettes)“. Seine Filme handeln von ganz normalen Leuten, befreit von den Idealen wie Schönheit, Heldentum oder Tugendhaftigkeit. Er war ein Poet des Nichtperfekten und seine Kunst erzählt von dem, wie es ist – nicht von dem, wie es sein sollte.
Die Entstehungsgeschichte seiner Filme und deren Bedeutung bis heute steht im Focus des Seminars.


Einzelgespräche/Projektbetreuung Danquart
Montags 11-17 Uhr Raum04/Finkenau
nach Terminvereinbarung mit Bernd Schoch (bschoch71@web.de)


Gruppenkorrektur Danquart/Schoch
Montags 14-18 Raum04/Finkenau
Die Termine werden per Aushang/Email Verteiler bekannt gegeben


Seminare Pepe Danquart SS 2010

Sick of goodbyes
Die Filme von Robert Frank - Pepe Danquart

Di. 10 - 15 Uhr 14tägig, Kino Finkenau Beginn 27.04.

Als das Fotobuch „Die Amerikaner“ 1959 in den USA erschien, war der Schweizer Robert Frank gerademal 35 Jahre alt und erreichte mit dieser vollkommenen Komposition bereits weltweiten Ruhm. Auch als Perfektionist. Von 28.000 Negativen verwendete er nur 83 Aufnahmen für den Band. Aber es war nicht der Beginn einer großen fotographischen Karriere, es war vielmehr ein Abschluß. Er hat danach nur noch wenig fotografiert.

Stattdessen drehte er Filme, der erste war „Pull My Daisy“ von 1959, der 22. war „True Story“ von 2004. Die meist kurzen Filme changieren zwischen Spiel- und Dokumentarfilm, es gibt keine ästhetische Kontinuität. Jeder ist anders, überraschend, spontan und direkt im Ausdruck. Viele haben, wie auch seine späteren Fotografien, einen deutlichen Bezug zum eigenen Leben. Oft Dokumente der Trauer durch den Verlust seiner Kinder, aber auch wildes „Direct cinema“, wie der fast nie gezeigte schonungslose Film „Cocksucker Blues“ über die USA-Tournee der Rolling Stones.

Eine Seminar-Reise entlang seiner Filme, die eine Mischung sind aus realer Darstellung, dem erzählerischen Potential von fotographischen Sequenzen und der visuellen Poesie des Alltagslebens.


Zu Gast bei Danquart / Schoch: Werner Ružička (Duisburger Filmwoche)
12-14.04. Kino Finkenau Beginn: 12.04. 15 Uhr

Dokumentarische Körper
- Neues aus dem Menschenpark -

Es sollen neuere Entwicklungen im Dokumentarfilm beobachtet werden, welche sich - thematisch und/oder formal - mit Körperlichkeit auseinandersetzen. Die neuen Aufzeichnungsmedien spielen dabei - wie man sehen wird - eine durchaus konstituierende Rolle. Das Ausdehnen von Zeit und die Beiläufigkeit des Aufnehmens: neue Qualitäten scheinen auf. Dabei gilt natürlich immer das Dictum Nietzsches: Nie beobachten, um zu beobachten!


7. Dokfilmwoche Hamburg - Danquart / Schoch
14.04. -18.04.2010 Kinos: Metropolis, 3001, Lichtmess

Die Dokumentarfilmwoche Hamburg zeigt seit 2004 internationale Dokumentarfilme ohne den Blick auch auf die kleinen regionalen Produktionen zu verlieren. Darüber hinaus werden jedes Jahr bewusst auch Filme ausgewählt, die ohne Fördermittel und Fernsehsender entstehen. Einfache Camcorderfilme, aber ebenso Dokumentarfilm-Klassiker in einer Retrospektive.
Anmeldung über bschoch71@web.de


Einzelgespräche/Projektbetreuung Danquart
Montags 11-17 Uhr Raum04/Finkenau
nach Terminvereinbarung mit Bernd Schoch (bschoch71@web.de)


Gruppenkorrektur Danquart/Schoch
Montags 14-18 Raum04/Finkenau
Die Termine werden per Aushang/Email Verteiler bekannt gegeben


Seminare WS 2009/2010 Prof.Pepe Danquart

„Direct Cinema / Cinema Verité im Wandel der Zeit II“ Danquart
Dienstags 10-15 Uhr Kino/ Finkenau Beginn: 10.11.09

Weiterführung des Seminars vom Sommersemester. Das Seminar ist offen für alle Studierenden aller Fachbereiche.
„Direct Cinema / Cinema Veritè im Wandel der Zeit“ beschäftigt sich mit den Anfängen dieser beiden dokumentarischen Filmrichtungen in den 60iger Jahren und legt im Weiteren seinen Fokus auf die ästhetischen Ausformungen und künstlerischen Weiterentwicklungen. Mit Filmbeispielen aus den Anfängen bis heute nähern wir uns dieser besonderen Art des filmischen Arbeitens an,unterziehen den formalen und ästhetischen Wandel auch unter dem Aspekt der sich fortentwickelnden technischen Innovationen (Stichwort Digitalisierung),praxisbezogener Übungen und Gasteinladungen herausragender Vertreter dieser Genres.

Beginn: 10.11.09 mit Jean Rouch Referat und Filme (Karsten Krause)


Wien Exkursion - Viennale Besuch / Kamerakurs mit DOP Wolfgang Thaler -Danquart / Schoch 26.10. -02.11.09

Die Viennale ist das wichtigste Filmfestival Österreichs. Neben der umfangreichen aktuellen Spielfilmproduktion in allen ihren Formen, Genres und Erzählweisen widmet das Festival besondere Aufmerksamkeit dem dokumentarischen Kino, dem internationalen Kurzfilmschaffen sowie experimentellen Werken und Arbeiten aus dem crossover Bereich.
Wir werden eine Woche nach Wien reisen, 4 Tage das Festival besuchen und an 3 Tagen eine 16mm Kameraübung mit Prof. Wolfgang Thaler durchführen.
Keine Anmeldung mehr möglich.

Treffen der Exkursionteilnehmer am 13.10. - Für.1.Semester unrelevant


Einzelgespräche/Projektbetreuung Danquart
Montags 11-17 Uhr Raum04/Finkenau
nach Terminvereinbarung mit Bernd Schoch (bschoch71@web.de)


Gruppenkorrektur Danquart/Schoch
Montags 14-18 Raum04/Finkenau
Die Termine werden per Aushang/email Verteiler bekannt gegeben