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Heimspiel

Heimspiel

Es klingt wie ein Märchen: Der Ostberliner Eishockey-Club Dynamo, in den Wendezeiten schwer erschüttert und schon fast aufgegeben, spielt als "Die Eisbären" inzwischen in der Bundesliga. Die Heimspiele der Mannschaft sind fröhliche Happenings, bei denen sich die gekränkten, ostdeutschen Fans den Frust von den Seelen singen und tanzen. In den Umbrüchen der vergangenen Jahre stieg der Club nicht nur sportlich auf - er wurde zum Symbol des erstarkten Selbstbewußtseins der ehemaligen DDR-Bürger, ein Rettungsanker.
 
Oscar-Preisträger Pepe Danquart geht in seinem neuen Film "HEIMSPIEL" dieser aufregenden Verbindung von Sport und Fans nach, dem Phänomen "Eisbären", das ein ungewöhnliches Spiegelbild der schmerzensreichen deutsch-deutschen Vereinigung ist. Sein "Heimspiel", keineswegs nur für Sportfreunde gedacht, setzt in der brillanten Wiedergabe dieses schnellen und harten Mannschaftsspiels neue Maßstäbe für den Sportfilm.

Heimspiel
1999/2000
95 min., 35 mm, Farbe

Buch und Regie: Pepe Danquart
Produktion: Quinte Film in Coproduktion mit ARTE
Kamera: Michael Hammon
Schnitt: Mona Bräuer
Ton: Wolfgang Widmer
Redaktion: H.R.Eisenhauer
 
Auszeichnungen (Auswahl)
Nationaler Filmpreis: Beste Regie
Deutscher Filmpreis: Nominiert für den besten Film
European Film Award 2000: "Special Mention"
Toronto Hotdoc's Int. Filmvestival: Eröffnungsfilm

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