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Old Indians Never Die

Es gibt sie. Die ihr Motorrad mit Zen verbinden. An einer "Route 66-Tankstelle" hinter der Klienicker Brücke in Potsdam. Sie sind obsessiv, verrückt und weltweit verbunden. Christian Timmerman hat sein ganzes Leben nie etwas anderes gemacht, als sich diesem Kult zu widmen: das Motorrad der ersten Stunde, die Indian. Vorläufer der Harley Davidson, gefahren von den amerikanischen Cops in den 20iger und 30iger Jahren, lebt seit her weiter in den Herzen dieser "Biker", Kunstfreaks wie Rowdies. Sie treffen sich in Schottland und ziehen mit ihren Maschinen übers Hochland, erzählen sich die tollsten Geschichten, hören die verrückteste Musik und reparieren was immer kaputt geht.

Am Ende des Films hatte ich das Gefühl, eines der letzten Abenteuer, die man in Europa erleben kann, mit ihnen durchlebt zu haben. Ein Film, der bereits Kult geworden ist, wie das Motorrad, das er zum Inhalt hat.

Old Indians Never Die
(Roadmovie)
1996, 60 Min., Super-16mm

Regie: Pepe Danquart
Kamera: Ciro Cappellari
Ton: André Pinkus
Schnitt: Pepe Danquart
Produktion: Blueberry Films Berlin, Skyline Production Edinbourgh
Produzent: Peter Rommel, Lesly Hills, mit Unterstützung von BBC, Sky Channel, ZDF, ORB, SWF
Verleih: Arthouse