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Working man's Death

1935 wird Aleksej Stachanov zum Helden der Arbeit. Eine Stadt und eine Bewegung werden nach ihm benannt. 2001 arbeitet Ndomo Tambi in einer Tansanitmine in Ostafrika. Er erhält keinen Lohn und lebt von der Hoffnung einen Edelstein zu finden. Shirtaj lebt und arbeitet in Alang in Indien. Er und Hunderte andere zerlegen mit bloßen Händen Tankschiffe - den Schrott vom Rest der Welt. Valeri arbeitet dort, wo einst Stachanov seine Rekorde setzte. Er sieht seine letzte Schicht kommen, so wie auch Mascha. Sie warten in veralteten Kombinaten der zerfallenden russischen Großindustrie auf Arbeit und Sinn. Anderswo in Israel, Japan und den USA haben automatisierte Anlagen weniger Probleme mit der Sinnfrage. Der ehemalige Stahlarbeiter Johann aus Österreich hat sich seinen Tag gut eingeteilt, aber schon lange keine Arbeit mehr. Und unter Stachanovs Statue findet jeden Samstag eine Hochzeit statt.

Nach vielen internationalen Auszeichnungen gewann dieser Film im Jahr 2007 die renommierte LOLA, der deutsche Filmpreis für den besten Dokumentarfilm.

Nominierung zum Europäischen Filmpreis 2005
Lola, dt. Filmpreis als Bester Dokumentarfilm 2006
Golden Gate Award 2006, San Francisco Filmfestival
Dox Award 2005, Kopenhagen Filmfestival
Grierson Award 2005, London Filmfestival
Spezialpreis der Jury 2005, Gijon Filmfestival
FIPRESCI Jury Preis 2005, Leibzig Filmfestival

Buch/Regie: Michael Glawogger
Künstlerische Mitarbeit: Pepe Danquart
Kamera/Licht: Wolfgang Thaler
Ton: Paul Oberle, Ekkehart Baumung
Schnitt: Mona Willi
Produzenten: Mirjam Quinte,Erich Lackner, Pepe Danquart
Produktion: quintefilm/Lotusfilm Arte/ORF

Mehr Informationen unter www.workingmansdeath.at/

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Working Mans Death