Auszug aus dem Buch "Regiebekenntnisse"
Ich bekenne, ich bin besessen.
Filme drehen ist ein Traum, den viele träumen. Sie sehen den Glamour in Holly-wood, sie verehren die Stars, die das Kino Ihnen schenkt, sie kennen die Filme aus der „Traumfabrik“, wollen selbst Teil sein davon ohne je zu wissen, wie hart es ist, im „Haifischbecken“ der Filmindustrie zu überleben. Ich will niemandem diesen Traum nehmen. Nur es braucht mehr als nur den Traum (vom schönen Leben), mehr als nur das Kennen der Stars und deren Filme, für das Bekenntnis der Regie.
Es ist ein Grenzgang zwischen Wahnsinn, Depression und Euphorie, ein Grenzgang zwischen Wünschen und Realität, der nicht nur den Geist, sondern auch den Körper beherrscht, wird er konsequent „bis zum äußersten“ gegangen. Es bedeutet Höhen und Tiefen des Lebens zu überstehen und immer wieder neu anzufangen, Sicherhei-ten aufzugeben ohne daran zu verzweifeln, Kraft zu schöpfen aus der Niederlage UND den vermeintlichen Höhen. Es bedeutet die eigene Angst zu besiegen, über sich selbst hinaus zu wachsen, um den täglichen Zweifel am eigenen Tun zu wider-stehen. Ich kann nicht weitermachen, ich muss weitermachen, ist „conditio sine qua non“, Lebensbestimmung.
Es ist wie bei Samuell Beckett. Das Scheitern des künstlerischen Ausdrucks ist die Spiegelung des Scheiterns, dem Leben Sinn und Erfüllung zu geben,
Unglück und Einsamkeit zu überwinden. Sein war für Beckett wahrgenommen zu werden, ein phi-losophischer Lebensentwurf, der stark inspiriert war von George Berkeley („esse est percipi“). Und die Bestimmung des Lebens eine im
In der Strassenbahn beschimpft eine alte Frau den neben ihr sitzenden farbigen Mitfahrer mit rassistischen Sprüchen und den gängigen Vorurteilen gegenüber Ausländern. Das Fotobuch zu dem Film Schwarzfahrer, der in über 100 Ländern veröffentlicht wurde, kam parallel zum Filmstart in Deutschland heraus. Es wird bis heute in den Schulen als Unterrichtsmaterial verwendet
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Trotzdem Verlag, 1984
ISBN 3-922209-54-8
Das Buch zum Film, mit allen Interviews, vielen Fotos und Hintergrundinformationen zum Entstehungsprozeß des Films. Ergänzt mit Bibliographie der Autoren und Biographie der Protagonisten Augustin Souchy und Clara Thalmann.
Wir ballern ohne Warnung - Das Gangster Kochbuch zum Film Basta. von Pepe Danquart (mit Henry Hübchen, Moritz Bleibtreu, Corinna Harfouch, Nadesha Brennicke u.a.). Mit vielen Film-Dialogen und Film-Fotos. "Ich habe nur dreimal in meinem Leben geweint: als man Jack Ruccini gehängt hat, bei der Geburt meines Sohnes, und als ich den Flügel eines getrüffelten Huhns in den Ontario-See fallen ließ." Al Capone.
Biografisches über Vincent Klink